Was wäre wenn... Tag 2

Jetzt ist schon der zweite Tag alleine vorüber und heute ist die Hälfte der Woche rum. Der Wunsch meine Familie wieder zu sehen steigt, aber noch ist es zu ertragen. Gestern bin ich seit langem mal wieder ins Kino gegangen, ohne das Gefühl zu haben, zu Hause etwas zu verpassen und meine Zeit sinnvoller nutzen zu können. Also geht es los mit dem heutigem "Was wäre wenn…".

Was wäre wenn Vadders Blog ein Film-Blog wäre? 

Es sind jetzt 22 Jahre vergangen seit dem Steven Spielberg die Dinosaurier auf die große Leinwand gebracht hat. Und nach zwei Fortsetzungen mit abnehmender Qualität und einer langen Pause kam in diesem Sommer die vierte Fortsetzung "Jurassic World" in die Kinos. Was der neue Film taugt, habe ich gestern versucht herauszufinden.

Jurassic Park Reloaded

Im Film sind seit der Eröffnung des Jurassic Park genau wie in der Realität 20 Jahre vergangen. Trotz des katastrophalen Ausgangs des ersten Parks wurde weiter geforscht und weitere Dinosaurier wurden erschaffen. Der Jurassic Park ist Geschichte, es gibt jetzt Jurassic World. Die Jurassic World ist ein Freizeitpark mit täglich mehr als 20 000 Besuchern. Es ist eine Mischung aus Seaworld, Zoo und Freizeitpark. Es gibt jede Menge Dinos, darunter knuddelige Triceratops-Kinder im Streichelpark, monströse Riesenfische die mit Haien gefüttert werden und alte bekannte wie Tyranosaurus Rex und Velociraptoren. Das ganze mit tipaktueller Computertechnik, tollen mechanischen Animatronics und in 3D. Viel Möglichkeiten zum staunen und mit dem altem Soundtrack von John Williams Stoff für viele Gänsehautmomente.

Was könnte da schon schiefgehen?

Im Zentrum der Story stehen zwei Brüder, einer präpubertär und der andere mitten in seiner Pubertät. Die beiden wollen Ihre Tante, die im Dino-Park arbeitet besuchen und sich den Park ansehen. Die überarbeitete Tante hat wenig Zeit und so bekommen sie eine Nanny zugeteilt die sich um die Jungs kümmern soll. Das passt den Brüdern aber so gar nicht und kurz bevor alles eskaliert seilen sich die beiden ab und erkunden den Park auf eigene Faust. Was könnte da schon schief gehen?

Es reicht natürlich auch nicht, dass die Zuschauer prähistorische Tiere präsentiert kriegen, der Kunde verlangt immer neue Superlative. Also haben die Forscher die Freigabe bekommen einen genetischen Hybriden zu klonen, der den Marketingnamen Indominus Rex trägt. Hierfür wurden Dino-Gene mit verschiedenen anderen Genen, darunter Frösche und Schlangen, gekreuzt um einen spektakulär gefährliches, hochintelligentes und anpassungsfähiges Tier zu erschaffen. Was könnte da schon schief gehen?

Nebenbei werden die Velociraptoren, die im ersten Film noch die größte Gefahr darstellten von einem Dino-Pfleger trainiert um auf Befehle zu hören. Ein paramilitärisches Unternehmen denkt bereits darüber nach die Dinos als Waffe einzusetzen. Was könnte da schon schief gehen?

Vieles richtig gemacht.

Nunja, es kommt wie es kommen muss: Alles geht schief. Wie genau, das guckt ihr euch am besten im Kino an. Denn der Film macht im Gegensatz zu den Protagonisten seiner Story ziemlich viel richtig. Der Kinobesucher, der weiß auf was er sich einlässt, bekommt genau das was er erwarten kann: Gut 2 Stunden wirklich gut gemachte Dino-Action mit flotten Sprüchen, tollen Animationen und guten Special Effects. Hinzu kommen einige Anspielungen auf den ersten Film, die das Fan-Herz höher schlagen lässt. Gänsehautmomente mit riesigen Dinosauriern inklusive. Ohne zuviel verraten zu wollen, ist das Action geladene Finale des Films der krönende Abschluss von einem Film, der eher ein Remake als eine Fortsetzung des allerersten Jurassic Park Films ist, und sein will. Natürlich ist die Story nicht die ausgereifteste und natürlich sind die Charaktere nicht besonders tiefgängig, aber das sollte man von einem solchen Action Film auch einfach nicht erwarten. Für mich bisher das Kino-Highlight des Jahres. Eine absolute Empfehlung an alle, die den alten Film mochten und gerne nochmal mit aktuellen Effekten sehen wollen. 

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