Erziehung

#wirsindallefreigeboren Blogparade: Das Kinderrecht auf Privatsphäre

Das Blog "Grosse Köpfe" hat zur Blogparade gerufen, und ich möchte mich beteiligen. Und worum soll es gehen? Um Kinderrechte, die es neben den Menschenrechten auch noch gibt. Und weil das wenig bekannt ist, wirbt das Deutsche Kinderhilfswerk dafür, das alle Kinder ihre Rechte kennen lernen. Ich möchte mich in diesem Beitrag vor allem auf ein Recht konzentrieren, das zugleich wichtig und problematisch ist. Das Recht auf Privatsphäre für Kinder.

Einzelzimmer oder Gruppenunterkunft?

Die Zeit schreitet voran, Kind 2.0 wird unaufhaltsam älter und so stehen wir vor der Frage: Wohin soll das Kind ausziehen? Also jetzt nicht aus dem Haus, das dauert sicher noch ein bisschen, aber das elterliche Bett zumindest zeitweise verlassen könnte er so langsam. Wir sind in der luxuriösen Situation beiden Kindern theoretisch ein eigenes Zimmer bieten zu können. Aber wollen wir das? Welche Vor- und Nachteile gibt es?

Hunde und Kinder

Ein Thema, das meine Frau und mich immer mal wieder beschäftigt, ist das Verhältnis zwischen unserem Kind und unserem Hund. Nicht, weil das Verhältnis besonders problematisch wäre, sondern einfach, weil wir es wichtig finden, ein Auge darauf zu haben. Zunächst einmal ist es so, dass Hund und Kind charakterlich unterschiedlicher nicht sein könnten. Unser Kind ist ein echter Draufgänger, was den Kontakt zu anderen Lebewesen angeht. Unser Hund ist vorsichtig, zieht sich gern zurück und braucht Zeit um Vertrauen zu fassen.

Auch kleine harmlose Kinder können ätzend sein

Die Grummelmama und die Herzmutter (weil der ursprüngliche Artikel aufgrund des Feedbacks gelöscht ist, hier der Link zum Meta-Artikel) haben ein scheinbar sehr kontroverses Thema angesprochen: Darf ich als gebildetes, zivilisiertes Elternteil Kinder auch mal ätzend finden? Und wenn ich mir das zugestehe, darf ich das dann auch öffentlich zugeben?

Wie man Kleinkinder beschäftigt

Ich denke, viele von uns Eltern kennen die Situation: Man sitzt zuhause und dem Kind wird langweilig. Wenn man jetzt nichts findet, dass das Kind beschäftigt, kann der Tag sehr lang werden. Aber wie beschäftigt man sein Kleinkind am besten? Ich denke es gibt nicht die eine Lösung. Das liegt alleine schon daran, dass die Aufmerksamkeitsspanne von Kindern unter drei nicht mehr als 10 Minuten beträgt. Aber weil wir um diesen Umstand wissen, können wir uns darauf einstellen.

Das Mediendilemma

Fernsehen ist schlecht für Kleinkinder. Das ist eine Aussage, die Eltern in allen Ratgebern lesen und von allen Seiten immer wieder hören. Und es stimmt ja auch, es gibt sicherlich weniges bei dem ein solcher Konsens herscht wie bei diesem Thema. Doch wenn ich ehrlich bin, unser Kleiner ist auch schon mal im Raum wenn der Fernseher läuft. Wenn er abends nicht einschläft und noch bei uns spielen darf, läuft durchaus schonmal der Fernseher. Wenn er dann Tiere darauf entdeckt, ist die Freude gross und er stellt sich direkt vor den Bildschirm um auf die Tiere zeigen zu können.

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