Umfeld

Karriere für alle?

Eines der wichtigsten Themen der aktuellen Familienpolitik ist die Vereinbarkeit von Kind und Karriere. Auch ich finde es wichtig, dass auf diesem Feld mehr getan wird und es mehr Eltern ermöglicht wird trotz Kindern berufstätig zu sein. Alle Maßnahmen, die in diese Richtung gehen, sind definitiv zu begrüßen. Aber einige Punkte stoßen mit immer wieder sauer auf.

Auch kleine harmlose Kinder können ätzend sein

Die Grummelmama und die Herzmutter (weil der ursprüngliche Artikel aufgrund des Feedbacks gelöscht ist, hier der Link zum Meta-Artikel) haben ein scheinbar sehr kontroverses Thema angesprochen: Darf ich als gebildetes, zivilisiertes Elternteil Kinder auch mal ätzend finden? Und wenn ich mir das zugestehe, darf ich das dann auch öffentlich zugeben?

Müssen wir uns sozial isolieren?

Ich habe gerade diesen Artikel gelesen und mich gefragt: Bin ich auch so? Nach einiger Überlegung kann ich mit einem klaren Jein antworten. Ja, ich mache weniger mit Freunden. Ja ich bin auch sehr früh müde, seit der Kurze da ist. Es ist ein großer Aufwand sich mit Freunden und Kind zu treffen. Ich finde aber, dass das auch eine Frage der Prioritäten ist. Es muss etwas geben zwischen "ich mache gar nichts mehr" und "ich schiebe das Kind zu den Großeltern ab". 

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